Baby Shoes

Flash Fiction – Ernest Hemingways „Baby Shoes“

by Irina Malenko on 18. November 2011

Als „Flash Fiction“ wird eine noch recht junge literarische Gattung bezeichnet, die ihren Ursprung in anglo-amerikanischen short stories hat. Sagt zumindest Wikipedia. Weiter heisst es: Das besondere Kennzeichen von Flash Fiction ist deren Kürze. Obwohl es kein generell festgelegtes Wortlimit gibt, werden short stories in der Regel als Flash Fiction bezeichnet, wenn eine Länge von 1.000 bis 2.000 Wörtern nicht überschritten wird. Die Mehrzahl der Flash Fiction – stories hat 250 bis 1.000 Wörter.

Das Prinzip der Flash Fiction fand zahlreiche Anhänger. Viele Autoren versuchten, das Flash Fiction-Prinzip auf die Spitze zu treiben und komplette Handlungsabläufe in immer kürzeren Texten darzustellen. Diese Werke werden gemeinhin als Nanofiction oder Microfiction bezeichnet. Große Bekanntheit erlangte in diesem Zusammenhang Hemingways berühmter six-word flash.

In den 1920ern wetteten einige Schriftstellerkollegen mit Hemingway, dass er es nicht schaffen würde eine komplette Geschichte in nur 6 Wörtern zu verfassen. Und verloren die Wette. Hemingway soll diese Six Word Story als sein bestes Werk bezeichnet haben.

For sale: baby shoes, never worn.

Ernest Hemingway, 1899-1961

Wer auf den Geschmack der kurzgeratenen Literaturkost gekommen ist, hier folgende weiterführende Links zu weiteren Flash Fiction Resourcen:

Wer weiss, vielleicht werde ich von nun an in unregelmäßigen Abständen eine „Flash Fiction der Woche“ veröffentlichen und hier auf dem Blog in den Fokus stellen. Ob diese jedoch Hemingways Six Word Story toppen können? Ich lasse mich überraschen.

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1 Heinz-Jürgen Dünzl November 8, 2016 um 00:18

Gestern hieß dein Steak August.

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