Woman Waistline von Pink Sherbet Photography (via Flickr)

Körperdesign 2.0 – Update vom 31.12.2010

by Irina on 31. Dezember 2010

Da ist er also mal wieder: der letzte Tag im Jahr. Irgendwie passend für eine kleine Bestandsaufnahme des eigenen Lebens oder nicht? Ich habe heute mal wieder ein paar Körperstatistiken genommen um eine kleine Zwischenbilanz meiner Ernährungsumstellung (Slow Carb Diät) zu erstellen, die ich am 16.12.2010, also vor genau 2 Wochen, angefangen habe.

Fakten, Fakten, Fakten

16.12.2010 20.12.2010 31.12.2010
Gewicht (in kg) 67,7 66 64,4
Körperumfang (in cm):
Rechter Arm 29 29
Linker Arm 29 28
Taille 72 67
Hüften 99 98
Rechtes Bein 53 52
Linkes Bein 54 53
Summe Gesamt 336 327
Körperfettanteil (in %) ~18* ~17-18*
Anmerkungen M.**

In meinen Worten

Wenn ich mir die Zahlen so ansehe, dann muss ich zugeben, dass ich ein kleines bisschen enttäuscht bin. Ich hatte mir etwas mehr versprochen, besonders nach dem Superstart von 1,7 kg Verlust in 4 Tagen. Auf 2 Wochen gerechnet ist der Erfolg von 1,65 kg pro Woche jetzt nicht meeeegagut, aber vor den Fallen des bloßen Wiegens wurde im Buch eindeutig gewarnt, da man bei dieser „Diät“ nicht nur Fett verliert, sondern durch die erhöhte Proteinzufuhr gleichzeitig Muskeln aufbaut. Da ich kein Körperfettanteilmessgerät besitze, kann ich nur Schätzungen machen, wobei diese Messung hierbei ja am aussagekräftigsten wäre was den Erfolg dieser Diät betrifft. Naja, ich werde erstmal ohne auskommen müssen. Ich hoffe nur ich schaffe es unter die 60kg-Marke bis zum Thailand-Urlaub am 12.01.2011. Ist ein etwas ehrgeiziges Ziel, wenn ich mir den jetzigen Verlauf so ansehe, aber vielleicht ja doch irgendwie schaffbar.

Was mich positiv stimmt und meinen Glauben in diese Ernährungumstellung bestärkt, ist die Tatsache, dass ich in 11 Tagen 5 cm an der Taille verloren habe. Woohoo! Die anderen Werte sind zwar verbesserungswürdig, aber die Genauigkeit einer Maßbandmessung ist relativ leicht manipulierbar, da man gerade an Armen und Beinen mal hier und mal da ansetzt zum Messen. Fehlerquote ist daher mit ein Faktor.

Was erstaunlich ist, ist die Art und Weise wie gut ich mit der Umstellung zurechtkomme. Natürlich ist es zuweilen komplizierter und entbehrungsreicher, aber meine schlimmsten Befürchtungen, dass mir die Diät a) zu restriktiv, b) zu fade und c) zu energiezehrend wird, sind glücklicherweise nicht eingetroffen. Ich esse seit 2 Wochen täglich Eier, Bohnen, Avocados und Hühnchen und noch hängt es mir nicht zum Hals heraus. Hoffen mir mal, dass es so bleibt. Auch habe ich mich zu keiner Zeit hungrig oder energielos gefühlt, obwohl ich zugeben muss, dass ich desöfteren nach dem Essen den Drang verspürte das Ganze mit etwas Süßem abzuschließen. Scheint aber reine Konditionierung zu sein und erfordert wohl einfach nur etwas Disziplin und Geduld um dieses antrainierte Verhalten wieder loszuwerden. Ich habe mich ganz genau an den Ernährungsplan gehalten ohne auch nur einmal zu betrügen; was wiederum ein großer Pluspunkt ist, denn normalerweise hätte ich entweder die Flinte längst ins Korn geworfen oder aber die Diät derweit ausgewässert, dass man sie kaum als solche mehr wahrnehmen würde. Der Langzeitfaktor dieser Ernährungsumstellung scheint also schon mal vielversprechend zu sein.

Das nächste Körperdesign 2.0-Update folgt dann in einer Woche. Wünscht mir Glück!


*: geschätzte Annahme (laut Buch).

**: Menstruation. Sorry für das Maß an TMI (= too much information), aber im Buch wird extra darauf hingewiesen, dass Wiegungen 10 Tage vor der Menstruation und währenddessen als unzuverlässig gelten, weil der Körper zu dieser Zeit vermehrt Wasser einlagert, und daher die Zahlen nicht repräsentativ sind.

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